Teil unseres großen Guides: Funchal
Wann hingehen
Früh. Der Markt ist ein Arbeitsmarkt für die Stadt, und das ist er am Vormittag. Wer gegen Mittag kommt, sieht vor allem Stände, die auf Besucher eingestellt sind — dieselbe Halle, anderes Publikum, andere Preise.
Samstagvormittag ist am vollsten und zugleich am ergiebigsten: Dann kommen die Erzeuger aus den umliegenden Gemeinden dazu.
Was es gibt, das es sonst nicht gibt
Anona, die Cherimoya, ist die Frucht, an der man Madeira erkennt: grüne Schuppenhaut, weißes Fruchtfleisch, schwarze Kerne, Saison im Winter. Dazu vier verschiedene Maracujá-Sorten, die miteinander wenig zu tun haben — die Bananen-Maracujá schmeckt anders als die, die man als Passionsfrucht kennt.
Im Untergeschoss liegt der Fischmarkt. Der Espada, der Schwarze Degenfisch, wird hier ganz ausgelegt: ein tiefschwarzes, aalähnliches Tier mit großen Augen, das in mehreren hundert Metern Tiefe gefangen wird.
Zu den Kostproben
Angebotene Stücke sind selten gratis. Das ist kein Betrug, sondern Verkaufspraxis — es ist nur gut, es vorher zu wissen. Wer nach dem Preis fragt, bevor er zugreift, hat kein Problem.



