Die baumlose Halbinsel Ponta de São Lourenço mit ihren Klippen
Küste & Meer1 Min. Lesezeit

Webcam Caniçal: Live aus dem Hafen im Osten

Aktualisiert 24. August 2026

Hafen von Caniçal
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Was man sieht

Hafenbecken, Kaikante, Fischerboote und dahinter der kahle Rücken der Halbinsel. Der Ort war bis 1981 die letzte Walfangstation Portugals. Heute ist er Containerhafen und Freihandelszone — und beherbergt das Walmuseum, das die eigene Geschichte ohne Beschönigung erzählt.

Wann sie am besten ist

Als Wetterfenster für die Ponta de São Lourenço, die direkt nebenan beginnt. Die Wanderung dort ist die einzige auf Madeira ganz ohne Wald: acht Kilometer über eine kahle Landzunge, kein Schatten, und dieselbe Sonne, die im Lorbeerwald angenehm wäre, ist hier hart.

Zeigt die Kamera Wind in den Booten, weht es auf der Halbinsel doppelt — sie liegt frei im Nordostpassat.

Hinfahren oder zuschauen?

Der Ort selbst: zuschauen genügt. Ein Arbeitshafen ist kein Ausflugsziel, und das Walmuseum lohnt nur bei echtem Interesse.

Die Halbinsel gleich dahinter: unbedingt hinfahren. Sie sieht aus wie ein anderes Land — rot, ocker, kahl — und ist die kontrastreichste Wanderung der Insel. Früh starten, Wasser mitnehmen, Sonnenschutz ernst nehmen.