Bergrücken im Hochland, darunter eine geschlossene Wolkendecke
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Das Hochland: Pico do Arieiro, Pico Ruivo, Paul da Serra

Aktualisiert 12. August 2026

Das Hochland ist die Region, die den Rest der Insel erklärt. Hier hängen die Wolken fest, hier fällt das Wasser, das die Levadas nach unten leiten, und hier steht mit dem Pico Ruivo auf 1.862 Metern der höchste Punkt Madeiras.

Der Pico do Arieiro auf 1.818 Metern ist der einzige Gipfel dieser Größenordnung, an den man heranfahren kann — 50 Minuten ab Funchal, Parkplatz auf Gipfelhöhe. Von dort führt der Weg PR1 zum Pico Ruivo: rund 7 Kilometer einfach, mehrere Tunnel, in denen eine Stirnlampe kein Zubehör, sondern Voraussetzung ist. Der Weg war nach dem Waldbrand 2024 fast zwei Jahre gesperrt und ist seit Frühjahr 2026 wieder zugänglich — in welchem Umfang, wechselt allerdings: Die Tourismusbehörde führt ihn zeitweise nur bis zum Aussichtspunkt Pedra Rija bei Kilometer 1,2, und die Gebührenordnung kennt beide Fälle, 10,50 Euro für die ganze Strecke und 4,50 Euro für das Teilstück. Vor der Buchung den Stand auf simplifica.madeira.gov.pt prüfen und nicht ungeprüft mit Hin- und Rückweg planen.

Paul da Serra im Westen ist etwas anderes: eine Hochebene auf rund 1.500 Metern, flach, baumlos, mit Windrädern und freilaufenden Rindern. Von ihrem Rand steigt man nach Rabaçal ab, zum Wegnetz der 25 Fontes und der Levada do Risco.

Seit Januar 2026 ist der PR1 wie alle markierten Wege reservierungspflichtig: Zeitfenster vorab über SIMplifica buchen, 10,50 Euro pro Person — der höchste Satz der Insel, sonst sind es 4,50. Ohne Buchung kein Zugang.

Temperatur: Rechne mit 10 bis 15 Grad weniger als an der Küste. Bei 22 Grad in Funchal sind auf dem Arieiro 8 Grad plus Wind eine reale Kombination.

Zufahrt: Die Bergstraßen werden bei Sturm, Eis oder Waldbrandgefahr gesperrt. Straßenstatus vor der Abfahrt prüfen, nicht erst an der Schranke.