Die Lavabecken von Porto Moniz bei bedecktem Himmel
Natur & Aussicht1 Min. Lesezeit

Der Norden: Porto Moniz, Seixal, São Vicente, Santana

Aktualisiert 12. August 2026

Der Norden ist die Wetterseite. Der Nordost-Passat drückt Feuchtigkeit gegen die Nordflanke. Entscheidend ist die Höhe: Santana auf 380 Metern misst rund 1.035 Millimeter im Jahr gegen rund 600 in Funchal. An der Küste selbst gilt das nicht — Porto Moniz liegt mit rund 599 Millimetern auf Funchal-Niveau. Genau daraus lebt die Region: Wasser, Wald und Wasserfälle, die stellenweise direkt auf die Küstenstraße fallen.

Porto Moniz an der Nordwestecke hat die bekannten Lavabecken — Vulkangestein, in dem das Meer bei Flut die Becken selbst auffüllt. Ein Teil ist als Freibad ausgebaut und kostenpflichtig, ein zweiter Abschnitt bleibt frei zugänglich. Fahrzeit ab Funchal: 70 Minuten.

Seixal liegt rund 15 Minuten östlich und hat den schwarzen Sandstrand samt Naturbecken, das auf jedem zweiten Madeira-Foto zu sehen ist. São Vicente ist der Verkehrsknoten des Nordens; von hier führt die Straße über den Encumeada-Pass auf 1.007 Metern in etwa 30 Minuten zurück an die Südküste.

Santana im Nordosten ist bekannt für die strohgedeckten Spitzhäuser, die Casas de Colmo, und ist der Startpunkt für die Levada do Caldeirão Verde.

Ausrüstung: Regenjacke gehört in den Tagesrucksack, auch wenn Funchal beim Losfahren wolkenlos war.