Ankunft
Der Flughafen liegt bei Santa Cruz im Osten, rund 20 Fahrminuten von Funchal. Die Schnellstraße an der Südküste, amtlich VR1, ist durchgehend ausgebaut und führt über eine lange Folge von Tunneln und Brücken — die Fahrzeit ab Funchal nach Câmara de Lobos beträgt 20 Minuten, nach Machico ebenfalls etwa eine halbe Stunde.
Wer ausschließlich an der Südküste bleibt, braucht kein Auto. Sobald der Norden, das Hochland oder eine Levada dazukommt, ändert sich das.
Warum die Fahrzeugwahl zählt
Abseits der Schnellstraßen ist Madeira steil. Zweistellige Steigungsprozente sind auf Zufahrten zu Wanderparkplätzen normal, und sie kommen aus dem Stand, nicht mit Anlauf. Der kleinste Wagen mit Schaltgetriebe und wenig Drehmoment ist dort das falsche Werkzeug.
Nicht wegen der Motorleistung — wegen des Anfahrens am Hang, oft im Gegenverkehr auf einer Spur. Wer keine Routine mit Kupplung am Berg hat, bucht Automatik. Das ist auf dieser Insel keine Bequemlichkeit.
Parken
In Funchal wird geparkt, wo Parkhäuser sind. Straßenparkplätze in der Altstadt sind knapp und bewirtschaftet. Wer das Hotel ohne eigenen Stellplatz bucht, rechnet die Parkkosten dazu, sonst wird die Rechnung am Ende eine andere als die Kalkulation.
An Wanderparkplätzen gilt das Gegenteil: klein, und nicht immer kostenlos — in Queimadas am Start des PR 9 werden 2,00 Euro je Stunde fällig. Wer um zehn kommt, kommt zu spät.



